Gewohnheiten ändern
Raucherentwöhnung,
Nägelkauen
Online Hypnose: Ich bin dann mal fit und schlank: Emotionales Essen stoppen
Dauerhafte Gewichtsreduktion

Gewohnheiten sind Verhaltensweisen, die häufig automatisch und ohne bewusste Entscheidung ablaufen. Sie erleichtern uns den Alltag, weil wir nicht über jeden einzelnen Schritt nachdenken müssen.
Das wird dann zum Problem, wenn wir eine Gewohnheit verändern möchten – und feststellen, dass ein guter Vorsatz allein nicht ausreicht.
Wir können sehr genau wissen, was wir anders machen möchten, und trotzdem immer wieder dasselbe tun.
Das Gehirn unterscheidet nicht zwischen guten und schlechten Gewohnheiten. Hat sich ein Verhalten einmal eingeschliffen, ist es schwer, es zu ändern, auch wenn wir uns das fest vornehmen.
Machen Sie einmal folgenden Test:
Falten Sie Ihre Hände wie zum Gebet, die Finger ineinander verschränkt und die Daumen übereinander.
Wechseln Sie jetzt nur die Position Ihrer Daumen, sodass der Daumen, der normalerweise unten liegt, oben liegt.
Was spüren Sie?
Viele Menschen bemerken sofort, dass sich diese kleine Veränderung ungewohnt und oft sogar unangenehm anfühlt. Dabei ist die andere Position weder besser noch schlechter; sie ist einfach anders. Sie ist einfach nicht die gewohnte und das empfinden wir oft als unangenehm.

Warum Gewohnheiten so hartnäckig sein können
Gewohnheiten entstehen durch Wiederholung. Bestimmte Situationen werden mit bestimmten Reaktionen verbunden, bis wir irgendwann kaum noch darüber nachdenken. Und das ist oft sehr nützlich. Wir brauchen uns nicht mehr zu entscheiden, ob wir unsere Zähne zum Beispiel putzen sollten. Wir machen es automatisch. Ich kann gar nicht schlafen gehen ohne die Zähne geputzt zu haben.
Mit unseren Gewohnheiten brauchen wir uns nicht ständig von Neuem zu entscheiden. Wir handeln und denken oft auf Autopilot. Insofern bestimmen Gewohnheiten in vielerlei Hinsicht unser Leben .
Manche Gewohnheiten erfüllen darüber hinaus eine Funktion. Essen kann beruhigen, eine Zigarette kann eine Pause markieren, Nägelkauen kann Anspannung regulieren. Dann reicht es häufig nicht, nur das Verhalten verändern zu wollen. Es ist sinnvoll zu verstehen, wozu wir es benutzen.
Genau das interessiert mich in meiner Arbeit: Was geschieht unmittelbar bevor Sie das tun, was Sie eigentlich nicht mehr tun möchten? Welche Gefühle oder körperlichen Zustände spielen dabei eine Rolle? Und was bekommen Sie durch die Gewohnheit – zumindest für einen kurzen Moment?
Wie kann Hypnose dabei helfen, Gewohnheiten zu verändern?
Hypnose kann einen Zugang zu automatischen Reaktionen ermöglichen, die sich durch bewusste Vorsätze allein nur schwer verändern lassen.
Dabei geht es mir nicht darum, Ihnen einfach zu suggerieren: „Ab morgen tun Sie das nicht mehr.“ Mich interessiert, welche Funktion eine Gewohnheit hat und was notwendig ist, damit sie nicht mehr gebraucht wird oder eine andere Möglichkeit an ihre Stelle treten kann.
Veränderung beginnt für mich damit, das eigene Muster zu erkennen. Dann können wir damit arbeiten, anstatt nur dagegen anzukämpfen.
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