Wann nehmen Sie Ihr Leben selbst in die Hand? Ist es wirklich egoistisch, an sich selber zu denken?
Nein, ist es nicht. Selbstfürsorge bedeutet für mich nicht, sich selbst ständig lieben oder gut finden zu müssen. Es bedeutet, ein Verhältnis zu sich selbst zu entwickeln und Verantwortung für sich zu übernehmen.
Selbstfürsorge heißt Verantwortung für sich zu übernehmen!
Uns begegnen immer wieder Menschen, die es allen recht machen können – nur nicht sich selber.
Viele Menschen haben früh gelernt, sich stärker an anderen zu orientieren als an sich selbst. Was andere brauchen, erwarten oder von ihnen halten, wird wichtiger als die eigenen Gefühle und Bedürfnisse.
Auf der Suche nach Anerkennung, Zugehörigkeit und Sicherheit orientieren wir uns häufig daran, was andere von uns erwarten. Meist geschieht das nicht bewusst. Wir passen uns an, erfüllen Erwartungen, vermeiden Konflikte oder stellen unsere eigenen Bedürfnisse zurück.
Und manchmal merken wir erst sehr spät, welchen Preis wir dafür bezahlen.
Und manchmal landen wir gar nicht dort, wo wir eigentlich hin wollten:
- An einem Platz, an dem wir uns nicht wohlfühlen
- In einer Beziehung, die uns nicht gut tut
- An einem Ort, der uns nicht atmen lässt
Oft haben uns genau die Muster dorthin gebracht, die einmal notwendig oder hilfreich waren.
Wir haben gelernt, uns anzupassen, Erwartungen zu erfüllen, durchzuhalten oder die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Was einmal sinnvoll war, kann uns später im Leben im Weg stehen.
Selbstfürsorge heißt, Verantwortung für sich zu übernehmen. Nicht für alles, was uns widerfahren ist. Aber dafür, wie wir heute mit uns umgehen und welche Entscheidungen wir treffen.
Dazu gehört auch, die eigenen Bedürfnisse überhaupt wahrzunehmen. Viele Menschen wissen sehr genau, was andere brauchen, aber kaum noch, was sie selbst brauchen.
Und es bedeutet, Grenzen wahrzunehmen und sie ernst zu nehmen. Nein zu sagen, wenn ich Nein meine. Mich nicht ständig zu überfordern. Und mich nicht selbst abzuwerten, wenn mir etwas nicht gelingt.
Selbstfürsorge bedeutet dann nicht, nur noch das zu tun, was sich gut anfühlt. Sie bedeutet zunächst, überhaupt wieder wahrzunehmen: Was fühle ich? Was brauche ich? Was möchte ich – und wo handle ich noch immer nach alten Mustern?
Was können wir wirklich ändern?
Ich muss mich nicht jeden Tag lieben. Aber ich kann lernen, mich ernst zu nehmen und mich nicht zusätzlich selbst zu verletzen.
Ich komme in meinem eigenen Leben überhaupt wieder vor.
Selbstfürsorge zu erlernen, bedarf der Übung und der Überwindung von Blockaden und Ängsten.
Manche Dinge verstehen wir sehr schnell. Schwieriger ist es, dieses Verständnis im Alltag tatsächlich umzusetzen. Alte Muster tauchen wieder auf, wir vergessen unsere eigenen Bedürfnisse oder merken erst hinterher, dass wir wieder genauso reagiert haben wie immer.
Genau dafür habe ich mein Onlineprogramm entwickelt.
