Hypnose bei Panikattacken

Ich informiere Sie hier über Panikattacken und Angst und erläutere, warum Hypnosetherapie für Sie sinnvoll sein kann.

Menschen, die an einer Panikstörung leiden, erleben regelrechte Angstanfälle. Diese können immer wieder in bestimmten Situationen (Menschenansammlungen, Einladungen), an bestimmten Orten (freie Plätze, Brücken, Aufzüge), bei bestimmten Begegnungen (Spinnen, Hunde) ausbrechen.  Die Panikattacken können die Betroffenen aber auch grundlos, wie aus heiterem Himmel, überfallen. 

Panikattacken zählen zu den Angststörungen. Schweißausbrüche, Herzrasen, Atemnot und Todesangst sind nur einige Symptome der Panikstörung. Die Situationen, in denen Patienten in Panik geraten, sind verschieden: Orte mit vielen Menschen, etwa im Bus, Kino oder Geschäft, aber auch auf freien Plätzen. Weil sie diese anschließend meiden, ist ein normaler Alltag kaum mehr möglich.

Panikattake und Angst mit Hypnose überwinden

Symptome von Panikattacken – von Herzrasen bis Todesangst

Menschen erleben während einer Panikattacke oft sehr unterschiedliche körperliche und psychische Symptome, die meist sehr intensiv ausgeprägt sind. Dazu gehören beispielsweise:

  • Atemnot, Erstickungsgefühle
  • Schneller, rasender Herzschlag
  • Zittern
  • Schwitzen
  • Übelkeit
  • Benommenheit
  • Ohnmachtsgefühle
  • Die Furcht, verrückt zu werden, einen Herzinfarkt zu erleiden oder zu sterben

Panikattacken steigern sich innerhalb von Sekunden oder Minuten auf ein Maximum. Das Herz rast so extrem, dass Betroffene glauben, sie würden wegen einer Herzattacke auf der Stelle tot umfallen. Meist verschwinden die Symptome binnen weniger Minuten von selbst, sie können aber auch etwa 30 Minuten anhalten. Zurück bleiben Todesangst und Hilflosigkeit.  Eine Panikattacke ist ein sehr quälendes Erlebnis für Betroffene.

Entscheidend bei einer Panikstörung ist es, dass Sie sich rechtzeitig Hilfe suchen und sich nicht in Ihren vier Wänden verkriechen, um angstauslösende Situationen zu vermeiden.

Wie kann Hypnose bei Panikattacken helfen?

Das Schwierige an Panikattacken ist: Sie können sehr genau wissen, dass Sie nicht sterben, keinen Herzinfarkt bekommen und nicht verrückt werden – und trotzdem reagiert Ihr Körper, als befänden Sie sich in höchster Gefahr.

Genau hier kann Hypnose ansetzen. Denn Angst und Panik spielen sich nicht nur in unseren Gedanken ab. Sie zeigen sich in körperlichen Reaktionen, Gefühlen und automatischen Mustern, die sich mit Vernunft allein häufig nicht verändern lassen.

Mich interessiert deshalb nicht nur die Panikattacke selbst. Was geschieht unmittelbar davor? Welche körperlichen Reaktionen nehmen Sie wahr? Was macht Ihnen daran besonders viel Angst? Was versuchen Sie zu kontrollieren oder zu vermeiden? Und welche Erfahrungen oder Schutz- und Anpassungsstrategien können damit verbunden sein?

Je nach Mensch und Situation arbeite ich mit Hypnose, EMDR, inneren Anteilen, Körperwahrnehmung und Achtsamkeit. Dabei muss nicht zwangsläufig nach einer bestimmten Ursache in der Vergangenheit gesucht werden. Manchmal spielt eine frühere Erfahrung eine wichtige Rolle, manchmal nicht.

Ziel ist, dass Sie der Angst nicht mehr ausgeliefert sind und wieder Vertrauen in sich und Ihren Körper entwickeln.

Ihre Behandlung bei Panikattacken

Die Behandlung beginnt mit einer dreistündigen Intensivsitzung. Diese Zeit ermöglicht es, nicht nur über die Panikattacken zu sprechen, sondern intensiv mit den damit verbundenen Gefühlen, körperlichen Reaktionen und Mustern zu arbeiten.

Ob und wie viele weitere Sitzungen sinnvoll sind, hängt von Ihrer persönlichen Situation und dem Verlauf der ersten Sitzung ab.

Eine therapeutische Begleitung ist auch online möglich.

Im kostenlosen Erstgespräch können wir klären, ob meine Arbeitsweise für Sie geeignet ist.

 

Weitere Informationen

Mehr über Hypnose und die eingesetzten Techniken erfahren Sie hier. Bitte beachten Sie auch den Absatz über Kontraindikationen.

Sie haben Fragen? Rufen Sie uns an 0177 4512080.

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 Hypnose kann und soll keine medizinische Leistung ersetzen. Bei erstmalig auftretenden oder ungeklärten Symptomen wie starkem Brustschmerz, Atemnot, Ohnmacht oder ausgeprägtem Herzrasen sollte zunächst medizinisch abgeklärt werden, ob eine körperliche Ursache vorliegt. 

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