Extrinsische und intrinsische Motivation

Wir alle haben die Erfahrung gemacht, dass Belohnungen uns motivieren. Es gibt jedoch unterschiedliche Formen der Motivation, die sich auf verschiedene Arten auswirken können.

Extrinsische Motivation

Bei der extrinsischen Motivation wird ein Mensch zu einem Verhalten durch eine Belohnung aktiviert, die mit dem Inhalt dieser Aktivität nichts zu tun hat.
Wenn ein Mitarbeiter sich anstrengt, eine gute Leistung zu erbringen, weil er dafür eine Prämie erhält, wird er durch das Geld motiviert, das nichts mit dem Inhalt seiner Arbeit zu tun hat. Die Belohnung wird von außen hinzugefügt.
Für die betreffende Person mag der Arbeitsinhalt keine Bedeutung besitzen oder völlig gleichgültig sein. Sie erledigt sie, weil sie als Mittel zu etwas anderem dient, das für sie wichtig und attraktiv ist. Anreize wie Geld, Beförderung, Anerkennung gehören in den Bereich der extrinsischen Motivation.

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Intrinsische Motivation

Bei der intrinsischen Motivation wird der Mensch durch den Inhalt seiner Tätigkeit bzw. Aufgabe motiviert. Eine zusätzliche Belohnung mit Geld und Ruhm kann dabei völlig gleichgültig sein.
Eine Malerin, die erfüllt ist von dem Bedürfnis, bedeutende Kunstwerke zu schaffen, wird allein dadurch zu harter Arbeit motiviert, auch wenn sie nicht durch Geld und Ruhm von außen stimuliert wird. Im Gegenteil, selbst wenn sie unter chronischer Geldknappheit leidet und ihre Mitmenschen ihren künstleri-schen Ideen nur Hohn und Spott entgegenbringen, wird sie keineswegs demotiviert.
Die Motivation, die sie durch den Inhalt ihrer Tätigkeit erfährt ist so stark, dass alle Widrigkeiten und Unannehmlichkeiten ihres Lebens sie nicht entmutigen können, ihre Ziele aufzugeben.

Im Allgemeinen ist die intrinsische Motivation intensiver und dauerhafter, während die extrinsische mit der Zeit an Wirksamkeit verliert.

Wird ein Mitarbeiter allein mit Prämien zu höherer Leistung angeregt, während ihm der Arbeitsinhalt gleichgültig ist oder er ihm sogar eine heftige Abneigung entgegenbringt, stimuliert das Geld im Laufe der Zeit ihn immer weniger zu seiner Tätigkeit. Die Belohnung wird selbstverständlich und nicht mehr als ein Anreiz für besondere Leistungen wahrgenommen. Die Geschäftleitung muss neue Anreize setzen, um einen entsprechenden Motivationsschub zu bewirken, der mit der Zeit wieder versandet. Ist der Mitarbeiter von seiner Aufgabe fasziniert, wird er durch sie dauerhaft zur Leistung angeregt.

Was motiviert Sie?

In der Realität gibt es meist keine scharfe Trennung zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Beide Kategorien treten häufig zusammen auf, wobei der Schwerpunkt meistens auf einem der beiden Pole liegt.

In vielen Fällen sind beide Motivationsarten unauflöslich miteinander verbunden. Ein Künstler kann primär durch seine Tätigkeit motiviert werden, aber nichtsdestoweniger beeinflusst ihn ebenfalls die Aussicht, mit seinen Werken viel Geld zu verdienen und berühmt zu werden.

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Ziele setzen: Gewußt wie!

Viele sogenannten Selbsthilfetrainer und Coaches haben in den letzten 40 Jahre verkündet, dass Sie sich Ihre Ziele nur vorstellen brauchen und  ihr Unterbewußtsein wird dann alles tun, damit es Wirklichkeit wird. Ziele setzen wird so zu einem schönen Tagtraum.

Träume machen auf Dauer nicht satt.

Dieses Träume deine Ziele ist einfach falsch und mit Sicherheit nicht wissenschaftlich  geprüft. Sie verändern mit einer hohen Wahrscheinlichkeit nicht Ihre Realität, wenn Sie sich schlank und fit vor Ihrem geistigen Auge sehen, Ihr neues großes Büro, Ihr neues Auto, Ihre Villa und Ihr Segelboot visualisieren.

Das wirkt wirklich!

Glücklicherweise gibt es jedoch einige sehr einfach durchzuführende Übungen, die ich hier ab und zu vorstellen möchte:

Zum Beispiel: Stellen Sie sich so genau wie möglich vor, wie Sie die Hürden die zwischen dem Jetzt und dem Ziel liegen überwinden. Wie Sie ohne Wehmut das Stück Schokolade liegen lassen, wie Sie gut gelaunt in einer Fortbildungsveranstaltung sitzen, Sie selbstbewußt Ihren Chef, um eine Gehaltserhöhung bitten,……Sie gutgelaunt und voller Selbstbewußtsein das tun, was zu Ihrem Ziel führt.

Erhöhen Sie Ihre Zufriedenheit, Ihren Optimismus und damit auch Ihr Selbstbewusstsein

Denken Sie täglich einmal an etwas für das Sie wirklich dankbar sind. Sie glauben nicht das es funktioniert? Probieren Sie es doch einfach einmal aus. Es kostet Sie max. 2 Minuten.

Siehe: Richard Wiseman, 59 seconds

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Sieben Kriterien, die Sie beim Setzen von Zielen beachten sollten

Damit auch Sie Ihre Ziele erreichten, sollten folgende Kriterien erfüllt sein:

Das Ziel muss das Ergebnis der Handlung der planenden Person sein, d.h. in ihrem Macht- und Einflussbereich liegen.

Dieses Kriterium bedeutet, dass derjenige der es setzt, prinzipiell die Möglichkeit besitzt, es zu verwirklichen.

7 sieben Kriterien beim Setzen von Zielen, Ziele setzen, Zielsetzung, Was ist zu beachten

Ein Ziel muss realistisch sein.

Dazu gehören beispielsweise materielle und ideelle Ressourcen, über die das Individuum verfügt wie z.B. Geld, Kenntnisse und Fertigkeiten. Auch Persönlichkeitsmerkmale wie z.B. Ausdauer sind dabei von Bedeutung. Während die besonderen Stärken der Persönlichkeit die Chancen einer Realisierung eines Vorhabens erhö-hen, vermindern bestimmte Schwächen sie.

Eine Zielsetzung muss auch widerspruchsfrei sein.

Sie darf nicht im Gegensatz zu anderen Zielen sein, die wir anstreben. Viele Menschen bleiben erfolglos, weil sie gleichzeitig zwei oder mehrere anspruchsvolle Ziele anstreben, von denen jedes ihre ganze Kraft und die gesamte ihnen zustehende Zeit erfordern. Sie zersplittern ihre Kräfte. Für jedes Vorhaben stehen zu wenige Ressourcen zur Verfügung und das Scheitern ist deshalb vorprogrammiert. Es ist unmöglich, gleichzeitig eine Führungsposition in der Wirtschaft und eine Karriere als Konzertpianist oder Pianistin anzustreben.

Vergleichen Sie, welche Ihrer Ziele miteinander unverträglich sind. Haben Sie welche entdeckt, prüfen Sie, ob es möglich ist, sie nacheinander zu verwirklichen. Wenn sich dieser Weg als gangbar erweist, legen Sie Prioritäten fest. Welches muss zuerst in Angriff genommen werden, welches kommt an zweiter, welches an dritter Stelle usw.

Schließen verschiedene Ziele sich definitiv einander aus und lassen sich in keinem passenden Zeitrahmen nacheinander verwirklichen, müssen Sie sich für das entscheiden, was aufgrund Ihres Wertesystems oder den herrschenden Lebensbedingungen für Sie am wichtigsten ist und alle anderen Vorhaben aufgeben.

Ein Ziel muss konkret und überprüfbar sein.

Wenn sich beispielsweise jemand vornimmt, Karriere zu machen, handelt es sich um eine unverbindliche Absicht und nicht um ein konkretes Ziel. Sie liefert keine Kriterien, die eine Entscheidung erlauben, wann es erreicht ist. Eine echte, überprüfbar Zielvorgabe liegt dagegen vor, wenn sich die Person entschließt, Filialleiterin zu werden.

Wenn Sie sich das Ziel gesetzt haben, ein bestimmtes Problem zu bewältigen, muss es adäquat sein. Wenn es erreicht ist, soll es das anstehende Problem lösen oder zumindest zu seiner Lösung beitragen.

Das Ziel soll mit den Wertvorstellungen der Person, die sie setzt, übereinstimmen.

Wie wir bereits gesehen haben, scheitern Vorhaben in den meisten Fällen, wenn sie im Gegensatz dazu stehen, was ein Mensch für wertvoll hält. Deshalb sollte einer Planung wichtiger Ziele eine Analyse des eigenen Wertesystems vorangehen.

Die Ziele müssen vereinbar sein mit zentralen Überzeugungen und Glaubenssätzen, die nicht unmittelbar Werte repräsentieren.

Überzeugungen, die mit dem Ziel konform sind, tragen durch die Aktivierung der seelischen Kräfte erheblich zu seiner Verwirklichung bei. Um blockierende Glaubenssätze aufzudecken, ist es hilfreich vor der Planung wichtiger Ziele eine Analyse der eigenen Überzeugungen voranzustellen, die für ihr Vorhaben von Bedeutung sind. Wenn Sie sich ein Karriereziel vornehmen, sollten Sie sich mit den Glaubenssätzen beschäftigen, die sich auf Beruf, Leistung und Wohlstand beziehen.

Manchmal spielen auch Gedankenmuster eine Rolle, die auf den ersten Blick nichts mit dem Beruf zu tun haben. Vor allem diejenigen, die zum Selbstbild gehören, üben einen starken positiven oder negativen Einfluss aus. Die Überzeugung „ich bin unfähig und inkompetent“ sabotiert alle Ziele, bei denen es um die eigene Leistung geht. Es ist klar, dass diese Überzeugung verändert werden muss, bevor Karrierepläne entwickelt und die Verwirklichung in Angriff genommen wird.

Einen wichtigen Faktor bei der Zielplanung bildet ein vernünftiger Zeitrahmen.

Viele Vorhaben scheitern, weil nicht festgelegt wurde, in welchem Zeitraum bzw. bis zu welchem Zeitpunkt sie verwirklicht werden sollen. In solchen Fällen haben sie eher den Charakter unverbindlicher Absichten, deren Realisierung irgendwann in der Zukunft erfolgen soll. Da nicht feststeht, wann dies der Fall ist, besteht die Neigung, dieses Vorhaben auf den St. Nimmerleinstag zu verschieben und schließlich aufzugeben.

Mit der Terminierung der Zielsetzung verpflichten wir uns in einem bestimmten Zeitraum aktiv zu werden und leisten damit einen wichtigen Beitrag, uns selbst zu motivieren.

Außerdem ermöglicht seine Festlegung eine sinnvolle Zeitaufteilung der uns zur Verfügung stehen Zeit. Wenn wir mehrere Ziele ins Auge gefasst haben, die wir nacheinander verwirklichen wollen, hilft sie uns zu bestimmen, was wir wann erledigt haben müssen. Dabei ist es wichtig, nicht nur den Zeitpunkt der Verwirklichung fest-zulegen, sondern auch den Zeitraum, den dies wahrscheinlich in Anspruch nimmt.

Allerdings sollten Sie darauf achten, keinen unrealistisch engen Zeitrahmen zu setzen, da unvorhergesehene Zwischenfälle auftreten können, die ihn in Frage stellen. Es ist daher sinnvoll, Formulierungen zu wählen wie “frühestens am… spätestens am…“.

Planen Sie von vornherein mehr Zeit ein, als Sie Ihrer Meinung nach brauchen!

Sie können damit besser  mit unerwarteten Ereignissen und Schwierigkeiten umgehen, ohne dass Sie Ihre Planung gleich umwerfen müssen.

Manche Autoren empfehlen Formulierungen des Ziels als Endzustand, nicht die Form von Aktivitäten, die dorthin führen. „Am … (Datum einsetzen) habe ich 10 kg abgenommen, anstatt „bis zum … (Datum einsetzen) werde ich 10 kg abnehmen“.
Es handelt sich hier um eine Empfehlung, die es lohnt sie auszuprobieren, aber nicht um eine Vorschrift, die unter allen Umständen befolgt werden muss. Menschen reagieren unterschiedlich auf die verschiedenen Formulierungen. Wählen Sie diejenige, die Sie am meisten anspricht.

Wenn Sie sich die Stabilisierung eines bestimmten Verhaltens vorgenommen haben, das Sie regelmäßig ausführen wollen, setzen Sie seine Häufigkeit und Dauer fest. Beabsichtigen Sie zu Joggen, um ihre Gesundheit zu verbessern, können Sie sich beispielsweise vornehmen, täglich 30 Minuten zu laufen. Damit gehen Sie eine Verpflichtung ein, die Sie stärker bindet, als es eine allgemeine Absichtserklärung ohne fixierte Zeitvorgaben vermag.

Extrinsische und intrinsische Motivation

Ihr Ziel: Abnehmen ohne Diät