Trauma und Posttraumatische Belastungsstörung

Wir informieren Sie hier über Traumata und Posttraumatischen Belastungsstörungen und erläutern, warum eine  Hypnose-Therapie für Sie sinnvoll sein kann.

Wann Menschen ein Erlebnis als Trauma erleben, ist sehr unterschiedlich.

Es ist abhängig von der seelischen Widerstandkraft, der Resilienz. Ein Trauma kann auftreten bei Unfällen, Gewaltverbrechen, Naturkatastrophen, Vergewaltigung, aber auch bei anderen von außen als eher harmlos eingestuften Ereignissen. Was alle Betroffenen gemeinsam erleben, sind Gefühle der Angst und der Schutzlosigkeit. Dabei erleben sich die Betroffenen als hilflos und ohne jegliche Kontrolle.

Bei schweren Traumata verändern sich sogar die Gehirnstrukturen. Menschen, die in ihrer Kindheit schwer misshandelt wurden, tragen die Spuren davon ewig in sich und werden anfälliger für Stress und Depression. Dies sind Wunden, die entdeckt werden sollten, damit sie heilen und vernarben können.

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Seelische Schmerzen verankern sich

Heilung und Vernarbung sind notwendig, wenn Wunden und seelische –Schmerzen der Vergangenheit uns nicht weiter bestimmen sollen. Im limbischen System – dem Gefühlszentrum unseres Gehirns – werden Erinnerungen gespeichert auch wenn uns diese nicht unbedingt bewusst sind.

Dieses unbewusste Material kann unser Leben durch einen Wiederholungszwang bestimmen. Davon betroffene Menschen geraten immer wieder in ähnliche Situationen und oft auch an ähnliche Partner.

Nur wenn alte Wunden heilen, können neue Verbindungen in unserem Gehirn entstehen. Die Vergangenheit wird dann zu einem Teil unserer Geschichte, die keinen Einfluss mehr auf Entscheidungen heute hat.

Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) tritt auf als eine verzögerte psychische Reaktion auf traumatische Ereignisse.

Typisch für die PTBS sind die sogenannten Symptome des Wiedererlebens, die sich den Betroffenen tagsüber in Form von Erinnerungen an das Trauma, in Tagträumen oder in Flashbacks und nachts in Angstträumen aufdrängen.

Häufig kommt ein Zustand nervöser Übererregtheit dazu, der sich in Form von Schlafstörungen, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, erhöhter Wachsamkeit oder ausgeprägter Schreckhaftigkeit festsetzen kann.

Wie kann eine Hypnosetherapie bei der Therapie von Traumata und der Posttraumatischen Belastungsstörung helfen?

Die Hypnotherapie hat das Ziel:

  • Aufdeckung und Heilung von alter Wunden,
  • Ende des Angst/Panik-Kreislaufes damit
  • Neubewertung möglich wird und die Betroffenen sich frei fühlen, neue Erfahrungen machen und einfach glücklich sein können.

Ihre Therapie

Therapiedauer bei Traumata und Posttraumatische Belastungsstörungen

  • zwei bis fünf Sitzungen
  • Die erste Sitzung dauert drei Stunden. Danach folgen je nach Bedarf zweistündige Sitzungen

Unsere Leistungen

Hypnotische Intensiv-Sitzung bei Ängsten

  • Inklusive kostenfreier telefonischer Betreuung zwischen den Sitzungen
  • Inklusive einer Hypnoseaufnahme
  • Inklusive persönlicher Arbeitsmaterialien
  • Regression-, analytische- Konversationshypnose, Hypnocoaching, Achtsamkeit, Arbeit mit Teilpersönlichkeiten, Heilung des inneren Kindes, EMDR, MEFT, NLP, Energietherapie – werden je nach Problematik eingesetzt
  • Vermittlung kraftvoller Selbsthilfetechniken (persönlich und per Video).
    • Die Achtsamkeitshypnose ist eine hocheffektive Selbsthypnosetechnik zur körperlichen und geistigen Selbstbeeinflussung.

Weitere Informationen

Mehr über die Methoden und Hypnose erfahren Sie HIER. Bitte beachten Sie auch den Absatz über Kontraindikationen.

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Hypnose kann und soll keine medizinische Leistung ersetzen. Wir gehen davon aus, dass eine fachärztlicher Abklärung und Diagnosestellung erfolgt ist. Wir erstellen grundsätzlich keine Diagnose.

Das Angstbewältigungsprogramm: Wenn die Angst zu groß wird.

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)

Ego State Therapie und Somatic Ego State Therapie